Warum eine Liveaboard Safari?
Auf eine Liveaboard Safari gehen heißt tauchen, tauchen und nochmals tauchen. Dabei
bleibt auch noch Zeit zum Ausspannen und Erholen, Sonnenbaden, gut Essen und einem
abendlichen Getränk in geselliger Runde mit den Tauchkollegen und Guides.
Von einem Safariboot zu tauchen ist die allerbequemste Art: Ausrüstung anlegen und
ins Wasser springen oder ins “Taxi-Schlauchboot”, kein Bustransfer und auch kein
Tragen der Ausrüstung.
Während Sie tauchen, bereitet der Koch das Buffet vor, Sie müssen sich nur abtrocknen,
essen, etwas ausruhen und sind fertig für den nächsten Tauchgang.
Es ist leicht an Bord neue Freunde zu gewinnen. Das gemeinsame Interesse ist das
Tauchen und der Erfahrungsaustausch, besonders auch mit den Guides, die viel Taucherwissen
haben und Ihre Begeisterung teilen.
Man fühlt sich auch als etwas Besonderes, wenn man an Plätzen taucht, wo die normalen
Tagestaucher nicht hinkommen, speziell im tiefen Süden des Roten Meeres sieht man
oft tagelang kein anderes Boot.
Auf einem Boot zu sein, bei der Fahrt Delfine beim Spielen zu beobachten und den
nächtlichen Sternenhimmel zu sehen, wobei die Sterne so nah und so unglaublich hell
erscheinen, ist noch ein richtiges Erlebnis. Das ist auch der Grund, warum viele
Taucher es vorziehen, an Deck zu schlafen, statt in der komfortablen Kabine.
Kreuzfahrt Süden und tiefer Süden
Ab/an Hurghada nach Safaga:
Im Gebiet um Safaga liegen großartige Tauchplätze, viele weit weg von der Küste
in der Gegend von “Panorama Reef”, “Middelreef” und “Abu Kafan”.
Manche Taucher vergleichen diese mit “Ras Mohamed” und “Careless Reef”. Das gesamte
Gebiet steht unter Naturschutz und es gelten die gleichen Gesetze wie anderswo,
bitte respektieren Sie dies.
Es gibt Tauchgänge an flachen Riffen, Steilwänden oder am berühmten Wrack “Salem
Express”. Hier gibt es die wunderbare Steilwand von “Abu Kafan” und kleine Überraschungen,
wie “Hal Hal”, das wegen des Wetters nicht oft betaucht werden kann. Hier finden
Sie weiche und schwarze Korallen, riesige Fächerkorallen und häufig Stachelmakrelen,
Barrakudas, Riffhaie und gelegentlich versprechen Hammerhaie ein wahres Abenteuer.
Rotes Meer im tiefen Süden
Diese Reise beginnt in Marsa Alam. In Marsa Alam wurde ein neuer Flughafen eröffnet,
der schon von einigen europäischen Ländern angeflogen wird. Wenn die Taucher jedoch
über Hurghada kommen, werden sie mit dem Bus zu den Häfen im Süden gebracht. Der
Transfer nach Marsa Alam dauert zirka dreieinhalb und nach Hamata zirka fünfeinhalb
Stunden.
Warum im tiefen Süden tauchen?
Weil bei den Tauchgängen größere Chancen bestehen Großfische zu sehen, wie Barrakudas,
Stachelmakrelen, Thunfische, Mantas und - natürlich - Haie.
Je weiter südlich man mit dem Boot fährt, umso größer die Chancen Riffhaie zu sehen,
z.B. Weißspitzen-, Schwarzspitzenhaie, patrouillierende graue Riffhaie und Hammerhaie,
alleine oder in Schulen, im vorbei gleiten oder gar beim Jagen. Bei den Inseln im
Marinepark (Brothers, Dedalus, Rocky, Zabargad) ist es meist gegeben Haie zu sehen.
Einer unserer Taucher auf einer Kreuzfahrt in den tiefen Süden, gab eine gute Beschreibung
vom St. Johns Riff, 40km nördlich der sudanesischen Grenze:
“Wenn Haie Flugzeuge wären, wäre dies ein Flughafen”
Wir empfehlen mindestens 30 geloggte Tauchgänge für die Südkreuzfahrten, 40 für
St.Johns und für die Inseln im Marinepark schreibt das ägyptische Gesetz 50 geloggte
Tauchgänge vor.
Der gesamte Bereich um Marsa Alam ist ein Tauchgebiet von Weltrang und wird hauptsächlich
von Liveaboards angefahren, da es nur wenige Hotels oder Clubs an der Küste gibt.
Hier und da sieht man auch noch ein paar Zeltcamps.
Namen wie “Fury Shoal”, “Elphinstone”, “Zabargad”, “Rocky” und “Dedalus” lassen
vor den Augen verzauberte, jungfräuliche Tauchgänge erscheinen, nicht zu vergessen
“Shab Samadai”, wo eine Schule von Delfinen ihr zu Hause hat. Sie werden hier nicht
enttäuscht!